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deutsch  "Wiederbelebung des philosophischen Schöngeistes"

Hans-Ulrich Pistor: emailF.Pistor@t-online.de, 07.03.2002, 05:12



In der heutigen Zeit verliert sich die Philosophie zunehmend in einer  formalwissenschaftlichen und pragmatischen Umgangsform.
Damals wurde gedacht; heute denkt man darüber nach, wie sich das damals Gedachte nachvollziehen läßt. Das ist bis zu einem gewissen Grad erforderlich und unerläßlich; aber teilweise gibt es hochstilisierte Deutungen, welche verkomplizieren.
Wir müssen die alten philosophischen Tugenden und Prinzipien für unsere Zeit geltend machen, und müssen durch jene, Innovationsgeist entwickeln und eigene Große Denker hervorbringen. Denn wenn es um die Große Philosophische Vergangenheit geht, verdient vieles aus Ihr Anwendung, anstatt wissenschaftliche Instrumentalisierung (Letztere darf nur sein, sofern es sich hierbei um einen notwendigen Lern- und Verstehprozess handelt.).
Die Vergänglichkeit der Werte unserer zivilen Gesellschaft wird sich davon nicht aufhalten lassen; wohl aber dadurch, indem man ihr im Kern begegnet, und den philosophischen Schöngeist obwalten läßt.
Dieser kann - mit bewährten Sitten und großer Sprache - aktuelle Fragen beantworten, und Probleme überwinden helfen.                                              
Herzliche Grüße, Ihr Hans-Ulrich