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»» a priori Urteile sind alle analytische. Nur Erfahrung gibt neue Möglichkeiten Begriffe zu verbinden. Sonst ist alles Literatur.
Mit sonst ist alles Literatur meinst du wohl, sonst ist alles Geschwafel, oder?
Ich versuche deine These zu widerlegen: Viele geometrische Eigenschaften des Dreiecks sind a priori gegeben (zum Bespiel Winkelsumme = 180°). Dieses Faktum ist schon vor seiner Entdeckung wahr und notwendig gewesen, ist also a priori gegeben. Synthetisch ist das Urteil auch, da die stets gleiche Winkelsumme von 180° nicht im Begriff des Dreicks enthalten ist. Das apriorische Utreil "Winkelsumme ist immer gleich, ist 180°" ist also subjekterweiternd, also synthetisch.
Aber wie - so meine Frage - lautet ein solches Bespiel in der Metaphysik???
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