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deutsch  Woran bin ich gescheitert

Luc: emailLuc@mymamica.de, 04.11.2001, 16:33
Original: deutsch Woran bin ich gescheitert (G. Rupp), 03.11.2001, 13:42



»» Gescheitert!
»» Wie lebt ein Mensch? Natürlich nur in den Freiräumen die er sich selbst schafft, oder durch Politik zur seiner  Entfaltung eingeräumt wird. Also nur was politisch eingeräumt, (zugestanden ) ist und wird, ist letztlich die Substanz:
»» Lebensqualität eines Bürgers.
»» Verständlich, verständlich! Sagt der Gemeinschaft einer, muss Freiheit geregelt werden, kein Verkehr ohne Ampel oder dem  Vorbehalt, Freiräume nur soweit gewährt werden, dass keine Rechte anderer eingeschränkt werden.
»» Ok! Sag ich, was aber ist mit den Ausnahmen? Wo selbst das Extremste durch eine Ausnahme bestimmt wird, Z.B. Polizei, Feuerwehr, in straßenverkehrsrechtlicher Hinsicht, sich einen Scheiß um eine rote Ampel kümmern muss, außer zur Selbstbestimmung zur Vorsicht.
»» Hat Natürlich nichts mit meinem Erklärungsversuch  zu tun, ist nur dem Verständnis zur „Ausnahme“  angeführt.
»» Freiheit letztlich auch eigenverantwortlich geregelt wird.
»» Diese Selbstbestimmung gilt auch für die Ausnahme, An jeden Ort, in jeder Art und Weise ( Kunst zu Vermitteln ) die rote Ampel, die die Freiheit anderer vor der Kunst schützt darf ( relativ ) unbeachtet bleiben .
»» Da diese Freiheit nicht schrankenlos gewährt ist, ist die Regelung einer Ampel, für die Absicht und Tätigkeit ( Kunst zu vermitteln ) auf genaueste, und vor allem allgemeingültig, für jeder Art und Weise, deklariert und definiert.
»» Also scheiß der Hund auf ein behördliches:  „Aber“!
»»
»» Nein! sagt der Amtsrichter: ohne uns, scheißt kein Hund auf das „Aber“, was nicht sein darf , dann auch nicht sein muss.
»» Bravo! Bravo! Klatscht der Verwaltungsapparat Beifall. Der hinter der politischen Hand ebenfalls nicht möchte, das verfassungsgarantierte Freiheitsrechte zu jeder Zeit an jeden Ort in Jeder Art und Weise ( auch nicht zur Ausnahme ) ausgeübt werden soll.
»» Dann kann ja jeder kommen, in Berufung auf  Freiheitsrechte, seinen Scheiß vor die Tür zu stellen!
»» Arsch treten!
»» Aber hallo! Protestiere ich vergebens; und die höchste Rechtsprechung in Karlsruhe, kommentiert: Zwischen den Zeilen der Entscheitung ( 1- BvR-188/81 ) Dass ein behördlicher Vorbehalt für besagte Freiheitsgarantie Kunst, durchaus vernünftig ist, soweit die Richtlinien einer Schrankenregelung bereits in den Rechtsalltag eingegangen (übernommen) wurde.
»» Darauf braucht hier aber nicht weiter eingegangen werden. denn der Beschwerdeführer wollte letztlich nichts weiter festgestellt wissen, dass er der Kunstfreiheit wegen, auch an einem verwaltungsgeregelten Ort, um keine Erlaubnis fragen muss, Kunst zu vermitteln!
»» So dieser Ort, als Fußgängerzone, der Kommunikation gewidmet ist.
»» Fazit: Die Verfassungsrechtsprechung kann nicht dazu gezwungen werden, eine Grundsatzerklärung zur Kunstfreiheit, dieser unserer Gesellschaftsordnung immer wieder neu darzulegen.
»» Wer aber ist, dieser unserer Gesellschaftsordnung verpflichtet zu lesen, was zwischen den Zeilen einer Verfassungsrechtsentscheidung steht, wer muss erkennen: Dass die Konfliktlösung  für die Grundrechte anderer, bereits gültiger Rechtsprechung dem Rechtsalltag bekannt sind?
»» Ich lese nicht! Ich auch nicht! Und ich erst recht nicht. Sagt der Einzelrichter und  Großkopfete/Politiker zuständig der gesellschaftspolischen  ( Sicherung ) von verfassungsgarantierten Freiheitsrechten.
»»
»» Was Quakst Du da immer, was Zwischen den Zeilen steht: zwischen den Zeilen steht immer noch und zu der Entscheidung (-1-BvR-188/81-) mit aller Deutlichkeit, nichts weniger; dass es sehr Vernünftig ist, das besagte Freiheit für die Kunst, nicht an jeden Ort, zu jeder Zeit, in jeder Art und Weise gewährt werden muß. Von Ausnahmen und Freistellung ist da nirgends eine Rede.
»» Also verpiss dich!
»» Werde euch was Husten, mich vulgär aus der Sache zu drängen: Vernünftig ist nur die Anwendung der Schrankenbestimmung, wenn der Anspruch auf  Freiheit, über den Allgemeingebrauch hinaus geht, nicht aber, wenn gesetzlicher Bestimmung,  Kunstfreiheit bereits dem Allgemeingebrauch zufällt.
»» Alles andere ist Manipulation, die Freiheitsgarantie zu unterlaufen
»» Hier wärmt sich ein Verwaltungsapparat, am Eisblock der Politik Freiheitsrechte zu unterlaufen.
»» 30 Jahre lang hat man die Angelegenheit durch die politische Affenlandschaft geführt: Nichts sehen, nichts sagen nichts hören.
»» Bis neuester Bundesgerichtlicher Entscheidung, niemand mehr die generelle Weisungen der Verfassungsrechtsprechung zur Sache ignorieren kann, weiter behaupten darf, dass die besagte Freiheit ( einfacher Behördenweisung ) nicht zu jeder Zeit, an jeden Ort, in jeder Art und Weise Ausgeübt werden soll.
»» Z.B. Der Kunst in straßenrechtlichem Sinn einer Fußgängerzone  die Gleiche Ausnahme erkannt werden muss, auch dem Wachturmverkäufer die erlaubnisfreie Religionsfreiheit garantiert ist.
»» Also durfte ich schon immer, was in einer Fußgängerzone nicht geduldet werden soll.
»»
»» Verwaltungsgericht-Düsselldorf : OK. OK. Sie brauchen Also keine Erlaubnis für ihre Freiheit, in einer Fußgängerzone  Kunst zu vermitteln.  Es wäre aber vernünftig, Wenn Sie wenigstens  formal um diese Erlaubnis fragen. Erst wenn die Behörde diese Formale Erlaubnis nicht gewähren will. werden Wir über den Behördlichen Vorbehalt neu diskutieren.
»» Also Schleich dich.
»» 30 Jahre, für eine Sache; die sich nicht mal mit der Metapher des ( Hornberger schießen ) erklären lässt. Formal oder nicht Formal – der Witz ist; das ich auch formal für eine Freiheitsgarantie nicht um Erlaubnis Fragen muss.
»» Denn eine Erlaubnisfrage beinhaltet bereits, dass sie auch verweigert werden darf.
»»
»» Oder kann sich einer Vorstellen, Dass wenn Er seine Oma in Magdeburg besuchen will, erst mal um eine formale Behörden/Erlaubnis für diese Freiheit erfragen muß.
»» Ein Böswilliger Beamter seine formale Möglichkeiten ausnutzt, Dir den Omabesuch nach Magdeburg verweigen zu dürfen. Und diese Arschgeige wird dann bis in die höchsten verwaltungspolitischen Gremien darin Unterstützt?
»» Nur um zu testen, wieweit die Freiheit des Einzelnen eingeschränkt werden kann.
»» Und  jedes Mitgefühl, sich in der lapidaren Feststellung erschöpft: Das kommt mir alles vor: wie Michael Kohlhaas, oder Don Quijote’s  Kampf gegen die Windmühlen.
»» Ich bin kein ( Kleist ) der als sozialkritischer Schriftsteller, das leidenschaftliche Rechtsgefühl mit der Rechtsordnung über Kohlhaas besser aufzeigen konnte.
»» Auch nicht M. de Cervantes Saavedra; der den Idealist, Don Quijote zu den Dingen beschreibt, der einfache Mensch  mit den realen Gegebenheiten der Politik in Konflikt gerät und daran scheitert.
»» Die Allgemeinheit aber nichts weiter zu erwidern weiß, „selbst schuld“!
»» Da wählt man besser den Weg des geringsten Widerstand.
»» Wer kämpft schon für was, was  Niemand haben will.
»» Da ich mein Problem nicht  anders beschreiben kann, dass mir Schwachköpfe, oder bewusst Böswillige, ein abwertentes Feeling liefern .
»» Wie wärs mal mit was anderem, was meiner Seele gut tut ?
»»
»» G. Rupp
»»
»» Zur Person, wurde ich bereits ( 1933 ) als Verlierer geboren.
»» Meine Kindheit wurde von den Begriffen geprägt:  Ausgebombt, Evakuierung, und der Notwendigkeit, zwischen den militärischen Fronten  eines Adolf Hitler am Leben zu bleiben.
»» Meine wenige Schulbildung musste ich während und nach dem 1000 jährigen Reich, auf der letzten Bank absitzen, denn es war mir Leider unmöglich, schriftlich zu kommunizieren.
»» (  Legashtenie ) wurde nur als Dummheit diagnostiziert.
»» Für mein ohnmächtiges; leckt mich doch alle mal am Arsch, wurde ich, als schwer erziehbar bestraft und meine Eigenverantwortung zur Selbstbestimmung in ein Erziehungsheim weggesperrt.
»» Ohne jede Förderung wurde ich für die Nachkriegszeit erst  mit 21 Jahren, ohne Aussicht auf Laufbahn, dem Ernst des Lebens ausgeliefert.
»» 10 weitere  Jahre brauchte ich, um mich zu meiner Berufung zu erkennen, musisch begabt wurde ich schließlich bildender Künstler. Obwohl nur Autoditakt wurde ich doch in den Bundesverband-Bildender-Künstler integriert.
»» Wo ich allen ernstes glaubte eine Familie zu finden, waren doch alle davon betroffen, vom Bildernmalen  nicht leben zu können. Und so jeder unterwegs der Sache neue Arbeitsfelder zu finden. Die in Politischen Sonntagsreden; zur Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Situation Kunstschaffender offeriert wurden.
»»
»» Da wurde ich für meine Auffassung, zur sachnotwendigen Kommunikation eben Straßenkünstler.
»» Aber nicht ohne unsere Erlaubnis! Meldet die Behörde ihren Vorbehalt.
»» Wo aber steht geschrieben, dass ich für eine Kunstausübung eine Erlaubnis benötige.
»» Und genau gegen diese Frage, hat man die Torheit angezettelt.
»» Die öffentliche Gewalt erst nach 30 Jahren bereit ist, anzuerkennen: Ein Straßenkünstler, zum Wert der Kunstfreiheitsgarantie Art.5 Abs3 GG. Auf einem Ausgesuchte Platz, in einer Fußgängerzone dann doch durch keine Gewerbe- oder Straßenverkehrs- rechtlichen Erlaubnisvorbehalt zur Kunstfreiheit eingeschränkt werden darf.
»» Dem Bundesverband-Bidender-Künstler Interessiert die Angelegenheit wenig. Die haben mich alein der Straßenkunst wegen  Rausgeworfen.
»» Das Selbstverständnis hat der Vereins, sich laut Satzungverplichtet : für die Sicherstellung der Kunstfreiheitsgarantie einzusetzen:
»» Aber nicht für dich begründet man meinen Rauswurf .
»» Den Zirkus mit der StraßenKunst, dem Du am laufenden Band, bei den Gerichten und Behörden unterlegen bist.
»» Ist deine Privatsache, das was Du da erreichen willst, hat letztlich nichts mit unser aller Kunstfreiheit zu tun.
»» Werde ich vereinsmaierisch abgewiesen.
»»
»» Wer aber Erklärt mir mal, wofür ich jetzt 30 Jahre gelitten habe?




Die Freiheit des Menschens, liegt im logischem Denken des Menschens.

Leider gibt es zu wenig davon.


Gruss
       Luc