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Die "Antisemitismus"-Diskussion, die nach den Äußerungen des Vizeparteivorsitzenden der FDP Möllemann 'ausgebrochen' ist, wirft meiner Meinung nach noch viele andere Fragen auf, die gar nicht unbedingt zum direkten Kontext gehören müssen:
Wie weit darf es in einem demokratischen Rechtstaat möglich sein, seine Meinung zu äußern und - viel wichtiger - auf welche Weise setzen wir, die Gesellschaft, uns Tabus, setzen wir sie überhaupt? Wenn ja, aus welchem Grund? Wozu brauchen wir sie? Stört mich das Wort eines Menschen - sei es auch noch so dummes oder schreckliches Geschwätz - solange er dem Gesagten nicht Taten folgen lässt?
Ich freue mich auf eure zahlreichen Beiträge!!! Marco
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